Nicht wenige Menschen fahren über das Weihnachtsfest in die Berge, um den stressigen Tagen mit Familie zu Hause zu entfliehen und in den schneesicheren Gebieten der Alpen mit den Ski oder Snowboards die Hänge herunterfahren. Dass diese Abfahrten mit einem nicht geringen Risiko verbunden sind, lassen die vielen Nachrichten erahnen, die von Zusammenstößen von Skifahrern untereinander berichten, bei denen nicht selten auch Tote zu beklagen sind. Wer da zu den Unfallverursachern zählt, sieht sich oft neben eigenen mitunter schweren Verletzungen auch finanziellen Forderungen des Geschädigten ausgesetzt, die schnell ein Vermögen ausmachen können. Um einen eigenen finanziellen Kollaps zu verhindern, ist der Abschluss einer Skiversicherung unbedingte Voraussetzung.
Abgeschlossen werden können diese Versicherungen bei Alpenvereinen oder im Internet, z. B. bei ski-online.de. Hier können Interessierte entsprechende Skiversicherungen abschließen, die sich entweder auf sie selbst als Einzelperson oder auch als Familienversicherung erstrecken. Zu beachten ist, dass das Fahren mit einem Snowboard nicht automatisch in der Skiversicherung versichert ist, sondern es wenigstens bei der Antragstellung angegeben werden muss. Auch kann man einzelne Bausteine separat abschließen.
Wichtig vor Abschluss der Skiversicherung ist die Überprüfung des Leistungskataloges. Denn oftmals müssen einige Bestandteile der Skiversicherung gar nicht erneut abgeschlossen werden, weil andere bereits abgeschlossene Versicherungen das Risiko bereits abdecken. Als Beispiel sei hier eine Privathaftpflichtversicherung genannt, die den Skifahrer gegen Ersatzansprüchen Dritten absichert. Auch eine private Unfallversicherung ist meist nicht nötig, wenn sie bereits als Einzelversicherung vorhanden ist. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass eine evtl. Bergrettung im Versicherungsumfang vorhanden ist.
Um abzuklären, welche Risiken in der Skiversicherung abgedeckt werden müssen, sollten Versicherte eine kurze Rücksprache mit ihrer Versicherung halten. Wie wichtig eine Sikgeräteversicherung in dem Zusammenhang ist, hängt sicher auch vom Umfang und Wert der jeweiligen Ausrüstung ab.
Auch ist es ein Unterschied, ob man mit eigener Ausrüstung unterwegs ist, oder einen Veranstalter für seine Schnee-Events nutzt, der Equipment und Versicherungen gleich stellt, vgl. z.B. die Firma Jollydays, Anbieter für ausgefallene Geschenkideen für Wintersportfreunde. Wer einen Schnee-Trip mit einem solchen Anbieter macht, braucht sich normalerweise weniger Sorgen um die richtige Skiversicherung zu machen, als wenn er jedes Wochenende mit eigener Ausrüstung in den Bergen unterwegs ist.